Psychische Belastungen & Krisen: Hier finden Sie Hilfe
Manchmal wird alles zu viel. Prüfungen, Erwartungen, Veränderungen oder persönliche Herausforderungen können belasten. Vielleicht fühlen Sie sich erschöpft, überfordert oder wissen nicht mehr, wie es weitergehen soll.
Solche Phasen sind nicht ungewöhnlich. Wenn Belastungen oder Krisen jedoch anhalten oder Ihren Alltag spürbar beeinträchtigen, ist es wichtig, sich Unterstützung zu suchen. Auf dieser Seite finden Sie Orientierung und konkrete Schritte, die Sie jetzt gehen können.
Soforthilfe in Notlagen
- Notruf 112 (bei unmittelbarer Gefahr)
- Krisendienste Bayern: +49 800 655 3000 (kostenlos, 24/7)
- Telefonseelsorge: +49 800 111 0 111 oder +49 800 111 0 222 (anonym, kostenlos, 24/7)
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Deutschlandweite Krisendienste: Verzeichnis der Deutschen Depressionshilfe
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Angebote im Raum München: Anlaufstellen in psychischen Krisensituationen
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Internationale Helplines: mehrsprachige Angebote weltweit
Psychologische Beratung, Therapie & Studienorganisation: Das sollten Sie wissen
Anlaufstellen und psychologische Erstberatung
Wenn Sie sich psychisch belastet fühlen, können Sie sich an die psychotherapeutischen Beratungsstellen der Studierendenwerke wenden. Dort vereinbaren Sie einen Termin – bei Bedarf auch telefonisch oder per Video – und sprechen vertraulich und kostenlos über Ihre Situation, zum Beispiel Stress im Studium, Ängste oder persönliche Probleme:
- München/Garching: Psychotherapeutische und Psychosoziale Beratung des Studierendenwerks München Oberbayern
- Freising/Weihenstephan: Psychotherapeutische Beratung des Studierendenwerks München Oberbayern
- Straubing: Psychologische Beratung des Studierendenwerks Niederbayern/Oberpfalz
- Heilbronn: Psychosoziale Beratung des Studierendenwerks Heidelberg
Auch Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt ist ein guter erster Ansprechpartner. Gemeinsam klären Sie, welche weiteren Schritte sinnvoll sein könnten.
Wenn Sie sich in einer akuten Krise befinden und sofort Hilfe brauchen, finden Sie wichtige Anlaufstellen im Abschnitt „Soforthilfe in akuten Notlagen“ auf dieser Seite.
Ja. Gespräche in der psychologischen Beratung sowie bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt sind vertraulich. Die Beraterinnen und Berater sowie Ärztinnen und Ärzte unterliegen der Schweigepflicht. Das bedeutet, dass Inhalte aus den Gesprächen nicht an die Universität oder andere Stellen weitergegeben werden.
Die Beratung hat keine Auswirkungen auf Ihr Studium. Sie können offen über Ihre Situation sprechen und gemeinsam überlegen, welche Unterstützung für Sie hilfreich sein könnte.
Ja, in vielen Fällen ist eine Beratung auf Englisch möglich. Wenn Sie lieber auf Englisch sprechen möchten, können Sie dies bei der Terminvereinbarung angeben.
Wenn Sie eine Beratung in einer anderen Sprache benötigen, fragen Sie am besten direkt bei der jeweiligen Beratungsstelle nach. Dort kann man Ihnen sagen, ob eine Beratung in dieser Sprache möglich ist oder welche Alternativen es gibt.
Sie können über alles sprechen, was Sie aktuell belastet. Die psychologische Beratung unterstützt Sie zum Beispiel bei:
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Stress oder Überforderung im Studium
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Prüfungsängsten oder Motivationsproblemen
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Ängsten, depressiven Stimmungen oder Einsamkeit
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Konflikten in Beziehungen, Familie oder Freundeskreis
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Suchtproblemen oder anderen persönlichen Schwierigkeiten
Gemeinsam mit der Beraterin oder dem Berater schauen Sie auf Ihre Situation und überlegen, welche nächsten Schritte oder Unterstützungsangebote für Sie hilfreich sein können
Ja. An der TUM gibt es mehrere Angebote, die Sie dabei unterstützen, mit Stress im Studium besser umzugehen und Ihre mentale Gesundheit zu stärken.
- Im Lern- und Prüfungscoaching lernen Sie zum Beispiel, wie Sie Ihr Lernen strukturieren, mit Prüfungsstress umgehen und realistische Lernziele setzen.
- TUM4Mind bietet Workshops, Kurse und Veranstaltungen rund um mentale Gesundheit – etwa zu Stressbewältigung, Resilienz und Selbstfürsorge.
- Im TUM House of Health finden Sie einen Überblick über viele Gesundheitsangebote an der TUM. Dazu gehören Beratungsangebote, Workshops sowie Programme zu Bewegung, Stressmanagement und allgemeinem Wohlbefinden im Studium.